Die besten Cabrio-Werbespots

Cabrios und Roadster werden gerne mit aufwändigen TV-Kampagnen emotional beworben. Eine Auswahl der besten Cabrio-Werbespots finden Sie hier.





+++ Update Peugeot 308 CC Modelljahr 2011 +++

Eine Erfolgsgeschichte: 15 Jahre Boxster-Baureihe

Eine runde Summe zum Geburtstag: Fast auf den Monat genau 15 Jahre nach Produktionsbeginn hat der Porsche Boxster gemeinsam mit seinem Schwestermodell Cayman die Marke von 300.000 gebauten Fahrzeugen überschritten.




Damit hat auch der Mittelmotor-Zweisitzer in seiner zeitlosen Attraktivität das Zeug zu einer weiteren Sportwagen-Ikone. Als Jubiläumsmodell lief ein Boxster Spyder in Platinsilbermetallic mit carreraroter Naturleder-Innenausstattung für einen deutschen Kunden Anfang Juni in Stuttgart-Zuffenhausen vom Band.

Für diesen Langzeit-Erfolg gibt es handfeste Gründe: Auf Basis eines konsequenten Mittelmotor-Konzeptes werden Boxster und Cayman permanent weiterentwickelt und sind deshalb der Maßstab für die Sportwagen ihrer Klasse. Sie rangieren in den Vereinigte Staaten bereits das zehnte Jahr unter den zehn besten Fahrzeugen der Wertung „10 Best“ und liegen in Deutschland auf den Plätzen Zwei und Drei der wertstabilsten Fahrzeuge direkt hinter dem 911.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten präsentierte Porsche auf der Detroit Motor Show 1993 eine Studie für einen klassischen Roadster mit Mittelmotor. Das Show-Car lehnte sich in der Formensprache an den 356 "Nr. 1" und den 550 Spyder an. Die gute Resonanz der Öffentlichkeit gab den Ausschlag für die Serienfertigung des Boxster, die im Sommer 1996 aufgenommen wurde.





Dynamische Form, porsche-typische Fahrleistungen und günstiger Preis katapultierten den Mittelmotor-Sportwagen schnell in die Bestseller-Liste. Damit verbunden war ein Zugewinn neuer Kundenkreise für Porsche. Um das Erfolgskonzept auf eine breitere Basis zu stellen, entwickelte man auf der Plattform des offenen Zweisitzers zusätzlich ein Coupé, das als Cayman auf der IAA 2005 Weltpremiere feierte. Die gute Nachfrage führte dazu, dass Boxster und Cayman neben der Produktion in Zuffenhausen auch bei Valmet Automotive in Finnland gefertigt wurden.

Das Modellprogramm umfasst aktuell die vier offenen Varianten Boxster, Boxster S, Boxster S Black Edition und Boxster Spyder. Dazu kommen die Coupés Cayman, Cayman S, Cayman S Black Edition und Cayman R. Die Motorisierungen der beiden Modellreihen liegt zwischen 255 PS (188 kW) und 330 PS (243 kW), die Verbräuche dank Porsche Intelligent Performance zwischen 9,4 l/100 km und 9,8 l/100 km.

Tipps zum Cabrio-Corso

Jetzt geht die Party wieder los! Aufstieg, Meisterschaft, Pokalsieg oder Frauenweltmeisterschaft – der Sieg wird lautstark gefeiert. Seit einigen Jahren immer öfter per Auto-Corso. In diesem Jahr wollen die Frauen für die Neuauflage des Sommertraums sorgen.



Wie ein Versuch des Allianz Zentrum für Technik beweist, kann im Autokorso Leichtsinn tödlich enden


Der erste Anstoß ist am 26. Juni gegen Canada in Berlin. Damit der Siegestaumel nicht zum Trauerzug wird, ein paar Tipps: Bitte nicht in den Fenstern sitzen oder im offenen Cabrio auf der Verdeck-Abdeckung! Das sieht zwar toll aus, ist aber enorm gefährlich. Wenn der Fahrer bremsen oder abrupt ausweichen muss, gibt es für diese nicht angeschnallten Mitfahrer kein Halten. Die Katastrophe ist unvermeidlich. Die jubelnden Fans werden aus dem Auto geschleudert.

Darum bitte auch im größten Siegestaumel an die Sicherheit denken und immer den Gurt, den Lebensretter Nr. 1 anlegen. Verkehrs-Sicherheitsexperte Carsten Reinkemeyer vom Allianz Zentrum für Technik: "Wir haben auf unserer Crashbahn nachgestellt, was mit ungesicherten Fans bei einem plötzlichen Bremsmanöver passiert." Ein Cabrio mit einem auf dem Verdeck sitzenden Fan fuhr mit 45 km/h gegen ein Hindernis. Während das Auto schon steht, rast der ungesicherte Mitfahrer einfach weiter, wird an die Lehne des Fahrersitzes katapultiert, um dann gegen den Überrollbügel zu prallen. Durch den Aufprall des ungesicherten Mitfahrers auf die vordere Sitzlehne wird der korrekt gesicherte Fahrer sehr weit nach vorn in den Gurt gepresst - er muss die Last des anderen "mittragen". Beide hätten mit großer Wahrscheinlichkeit schwerste oder tödliche Verletzungen erlitten.



Der AZT-Crashtest zeigt, wie der ungesicherte Fan-Dummy vom offenen Verdeck des Cabrios gegen den Fahrersitz gedrückt und dann gegen den Überrollbügel geschleudert wird
  
  

Foto: DFB

SEAT 850 Sport Spider

Bei der Paul Pietsch Classic, die die Motor Presse Stuttgart zum 100. Geburtstag ihres Verlagsgründers Paul Pietsch veranstaltete, ging Seat mit einem 850 Sport Spider, Baujahr 1971, an den Start.




Der SEAT 850 Sport Spider basiert auf der 850 Limousine (1966-1974). Er wurde von Bertone gezeichnet und in der Zona Franca (Barcelona) gebaut. Bertones Sport Spider ist mit 3,82 m um fast 30 cm länger als sein italienischer Vorgänger, trägt Gummistoßpuffer an der Stoßstange und die Scheinwerfer sind erstmals in die gestreckte Form der zweisitzigen Karosserie eingebunden, die (mit geschlossenem Stoffverdeck) 1220 mm Höhe aufweist.

Gürtelreifen und Scheibenbremsen vorn sowie Einzelradaufhängung an allen Achsen unterstreichen die besondere Sportlichkeit. Der SEAT 850 Sport Spider wurde bis 1974 gebaut; insgesamt wurden ungefähr 5.000 Einheiten produziert.

SEAT 850 Sport Spider
Motor: 4 Zylinder in Reihe
Hubraum: 903 cm³
Leistung: 52 PS
Radstand: 2.027 mm
Länge: 3.822 mm
Gewicht: 705 kg
Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
Bauzeit: 1968–1974

Designstudie Fabia RS 2000 Roadster

Als Anfang Juni zum dreißigsten Mal das GTI-Treffen am Wörthersee Tuningfans aus ganz Europa ins österreichische Reifnitz lockte, war ŠKODA mit einer eigens für das Jubiläumstreffen gebauten Designstudie Fabia RS 2000 Roadster dabei.




Das GTI-Treffen gilt mittlerweile zu Recht als das Mekka für Fans starker Motoren und getunter Autos. Wer diese Veranstaltung einmal erlebt hat, kann sich der Faszination des Treffens nicht mehr entziehen. Das Jubiläumsjahr ist für Skoda ein willkommener Anlass, einige sportliche Autos zu präsentieren und deutlich zu machen, dass Škoda der hier versammelten Szene einiges zu bieten hat.

Speziell für das GTI-Treffen entwickelt und gebaut wurde der Fabia RS 2000. Aus dem erfolgreichen Fabia Super 2000 haben die Designer einen rassigen Roadster entwickelt, der für Dynamik, Sportlichkeit und Fahrspaß pur steht. Aufgrund des Motorsport-Layouts ultrabreit bietet der Fabia RS 2000 Roadster Platz für vier Personen, die jeder für sich einen bequemen Einstieg finden. Die tief umlaufende Scheibe garantiert nicht nur eine Rundumsicht, sondern permanentes Natur- und Frischegefühl.
 
  


Einen sportlichen Auftritt hatte Skoda am Wörthersee mit seiner Roadster-Studie Fabia RS 2000. (Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.net)


 



"Breites" Roadster-Vergnügen verspricht der Fabia RS 2000. (Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.net)

Der Audi e-tron Spyder

Der Audi e-tron Spyder ist eine dynamische Technikstudie, die als Plug-in-Hybrid konzipiert ist. Eine Lithium-Ionen-Batterie mit 9,1 kWh Energieinhalt, im Vorderwagen platziert, lässt sich an der Steckdose laden. Der elektrische Antrieb des Spyder arbeitet mit einem starken Verbrennungsmotor zusammen, wobei beide Antriebe ihre Kräfte getrennt oder gemeinsam mobilisieren können.






Auf der Automobilmesse im Herbst 2010 stellte Audi die Stuide Audi e-tron Spyder, vor. Der offene Sportwagens mit Plug-in-Hybridantrieb ist 4,06 Meter lang und 1,81 Meter breit, dabei nur 1,11 Meter flach. Der Zweisitzer verfügt über einen Biturbo-V6 TDI auf der Hinterachse und zwei Elektromotoren an der Vorderachse.

Die zwei E-Maschinen treiben mit zusammen 64 kW (87 PS) und 352 Nm Dreh­moment die Vorderräder an. Hinter der offenen, zweisitzigen Passagierzelle liegt ein 3.0 TDI mit Biturbo-Aufladung. Er bringt es auf 221 kW (300 PS) und auf 650 Nm Drehmoment, die über eine Siebengang S tronic auf die Hinterräder strömen.

Alle vier Räder des e-tron Spyder lassen sich einzeln beschleunigen und abbremsen, das erlaubt ein extrem präzises und dynamisches Handling. Die E-Maschinen an den Vorderrädern sind separat ansteuerbar, an der Hinterachse verteilt ein mechanisches Sportdifferenzial die Kräfte. Diese Form von Torque Vectoring markiert einen neuen Entwicklungsschritt des quattro-Antriebs – den e-tron-quattro. Der kurze Radstand und das geringe Gewicht, das vor allem der Aluminiumkarosserie in der Audi Space Frame-Bauweise (ASF) zu verdanken ist, schärfen den sportlichen Charakter weiter; die Achslastverteilung beträgt 50 : 50.

Der Audi e-tron Spyder spurtet in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht elektronisch begrenzte 250 km/h Spitze. Nach dem Normvorschlag für Plug-in-Hybride verbraucht er im Mittel lediglich 2,2 Liter Kraftstoff pro 100 km, entsprechend 59 Gramm CO2 pro km. Die elektrische Reichweite beträgt 50 km, die Höchstgeschwindigkeit liegt hier bei 60 km/h. Mit dem 50 Liter-Kraftstofftank absolviert der offene Zweisitzer mehr als 1.000 km Strecke.
  
 


Artikel ab 2011